Tschechien (deutsch für tschechisch Česká republika)
Als Nachfolgestaat aus den ehemaligen Kronländern Böhmen, Mähren, Teilen Schlesiens und der Slowakei wurde 1918 die Tschechoslowakei (Československá republika) gegründet. In dieser gab es weiterhin Landesteile mit großem deutschen Anteil (v. a. in Nordböhmen und Südmähren).

Nach dem Münchner Abkommen 1938 wurden die deutschsprachigen Landesteile an das Dritte Reich (Deutschland, Nationalsozialismus) abgetreten (der Rest bildete vom 30.9.1938 bis zur Errichtung des Protektorats Böhmen und Mähren am 16.3.1939 die sog. Zweite Republik). Im Mai 1945 wurde die Tschechoslowakische Republik erneuert und in der Folge die deutschsprachige Bevölkerung enteignet und vertrieben (Beneš-Dekrete), wodurch sich auch das Musikleben entscheidend änderte. Seit 1992 bilden T. und die Slowakei eigene Staaten.

Im Musikschaffen nach 1918 herrschte Pluralität der Stilrichtungen. Eine Autorität stellte J. B. Foerster dar, der nach langjährigem Wirken außerhalb T.s in die Heimat zurückgekehrt war, ebenso die zu den Modernisten (Moderne) zählenden V. Novák und Josef Suk. Diese drei haben als Lehrer am Prager Konservatorium die Generation der Zwischen- und Nachkriegszeit entscheidend beeinflusst. Unter den t.ischen Komponisten bildeten sich zwei Hauptlinien, eine traditionalistische, die als Nachfolgegeneration des Begründers der Nationalmusik (Nationalstil), F. Smetana, angesehen wurde (Otakar Ostrčil, O. Jeremiáš, Karel Boleslav Jirák, Ladislav Vycpálek, R. Karel u. a.), und eine avantgardistische, die die Impulse der Neuen Musik in ihr eigenes Schaffen integrierte und individuelle Experimente unternahm (v. a. der Kreis um A. Hába). Die Generation der Zwischenkriegszeit trug zu allen Gattungen bei: an erster Stelle standen Lied und Chor, was v. a. mit den Aufführungsmöglichkeiten in den zahlreichen Musikvereinen zusammenhing. Als Symphoniker profilierte sich v. a. J. Suk, als Opernkomponisten O. Ostrčil, O. Jeremiáš und Jaroslav Křička; das populärste Werk dieser Gattung war in der Zwischenkriegszeit Schwanda der Dudelsackpfeifer von J. Weinberger. Viele Komponisten widmeten sich dem Theater in der Gattung Bühnenmusik, die jedoch oft improvisiert wurde und nicht im Druck erschien, sodaß viele Kompositionen verloren gegangen sind. Eine wichtige (auch politische) Rolle spielten in den 1930er Jahren die kleinen Theater, wie Osvobozené divadlo [Das entfesselte Theater] mit seinem Hauskomponisten Jaroslav Ježek (1906–42) oder das Theater „D“ von Emil Frantiček Burian (1904–59). Einflüsse des Jazz sind z. B. im Schaffen von Bohuslav Martinů (der ab 1923 im Ausland lebte) und J. Ježek festzustellen.

Die deutschen Komponisten in T. strebten (in Fortsetzung des Prozesses, der bereits mit der Bewegung der Nationalen Wiedergeburt in der 2. Hälfte des 19. Jh.s begonnen hatte) nach 1918 nach einer Emanzipation ihrer eigenen Musikkultur, die sich im Theater, in Musikvereinen, im Musikschulwesen usw. manifestierte. Zu deren wichtigsten Persönlichkeiten gehörten A. Zemlinsky, 1911–27 Opernchef des Neuen deutschen Theaters in Prag, Fidelio Friedrich Finke (1891–1968), Rektor (1927–1945) der Deutschen Akad. für Musik und darstellende Kunst bzw. ab 1940 des Hochschulinstituts für Musik in Prag, sowie Theodor Veidl (1885–1946) und Hans Krása (1899–1944), alle Träger des Tschechoslowakischen Staatspreises für Oper. Weiters z. B. E. Schulhoff, Schüler A. Schönbergs, V. Ullmann, dessen Oper Der Sturz des Antichrist (1935) mit dem E. Hertzka-Preis ausgezeichet wurde.

Die 1896 gegründete T.ische Philharmonie musste in den ersten Jahren der Tschechoslowakischen Republik v. a. ökonomische Probleme bewältigen; 1919–41 wurde sie unter der Leitung von Václav Talich das führende t.ische Orchester. 1923 hat der Tschechoslowakische Rundfunk seine Tätigkeit begonnen, zu dessen Verband ein 1929 gegründetes und bis 1945 von O. Jeremiáš geleitetes symphonisches Orchester gehörte (das heutige Symphonische Orchester des T.ischen Rundfunks), ebensowie der 1930 gegründete T.ische Gesangschor unter seinem Chormeister Jan Kühn. 1934 wurde das Orchester FOK (Film – Orchester – Konzert) gegründet (die heutigen Prager Symphoniker), dessen wichtigste Periode mit dem 40-jährigen Dirigat (1942–82) von Václav Smetáček verbunden ist.

Die Musikvereine hatten einen wichtigen Anteil an der Verbreitung und Popularisierung der zeitgenössischen Musik, als Vermittler dienten auch ihre Presseorgane (die t.ischen Zeitschriften Listy Hudební Matice – Tempo, Rytmus, Klíč, die deutsche Der Auftakt usw.). Auf Initiative V. Nováks ist 1920 der t.ische Verein für moderne Musik (Spolek pro moderní hudbu) entstanden, der ab 1922 die tschechoslowakische Sektion der Internationalen Gesellschaft für Neue Musik (mit einer deutschen Subsektion) bildete. Ab 1924 wirkte der Verein Přítomnost [Die Gegenwart], der v. a. unter dem Vorsitz A. Hábas (1931–37) seine progressivste Zeit mit einem internationalen modernen Repertoire erlebte. 1932–38 bestand im Rahmen des Vereines der bildenden Künstler Mánes eine Musikgruppe, zu deren Mitgliedern u. a. František Bartoš, Pavel Bořkovec, Václav Holzknecht, J. Ježek, I. Krejčí und als korrespondierendes Mitglied der bereits im Ausland lebende B. Martinů gehörten. Eine spezielle Funktion hatte die bis zum Zweiten Weltkrieg zweisprachige Prager Mozartgemeinde (gegründet 1927), die sich z. B. am Rückkauf der mit dem Prager Aufenthalt W. A. Mozarts verbundenen und nach dem Tod ihres letzten Besitzers an das Salzburger Mozarteum übergegangenen Villa Bertramka beteiligt hat. (Nach dem Krieg kam das Objekt an die Tschechoslowakische Republik.)

Im sudetendeutschen Gebiet stand der Bezirk Reichenberg an der ersten Stelle des Musiklebens. Eine seiner führenden Persönlichkeiten war Fidelio Finke d. Ä. (1860–1940), der 1900 ein R. Wagner-Orchester gründete. In Leitmeritz (Litoměřice) wurde 1929 eine Brucknergemeinde ins Leben gerufen, die 1930 ihr erstes Festival veranstaltete. Die deutschen Gesangvereine waren im Deutschen Sängerbund zusammengefaßt.

Es enstanden neue Kammermusikensembles, die an die im 19. Jh. vom Böhmischen Streichquartett gegründete Tradition anknüpften bzw. auch neue Werke propagierten. 1923 wurde das T.ische Nonett gegründet, das erste ständige Ensemble in dieser Besetzung und Initiator für zahlreiche neue Kompositionen. Renommierte Pianisten waren Jan Heřman (1886–1946), der einarmige Otakar Hollman (1894–1967) und der Klavierpädagoge V. Kurz. Unter den Sängern sind die Altistin Marta Krásová (1901–70), der Bariton Vilém Zítek (1890–1956), die Sopranistin Ada Nordenová (1891–1973), der Bassist Emil Pollert (1877–1935), der Tenor Otakar Mařák (1872–1939) und v. a. die international anerkannte Sopranistin J. Novotná zu nennen. Zu den führenden Solisten des Neuen deutschen Theaters zählten der Bariton Josef Hagen (1866–1967), die Sopranistin H. Konetzni, der Bassbariton H. Hotter, die Sopranistinnen Lydia Kindermann (1891–1954) und R. Pauly.

Nach der Machtübernahme Hitlers in Deutschland (Nationalsozialismus) fanden viele Emigranten (Exil) in T. ein vorläufiges Asyl und versuchten, ihre Tätigkeit hier weiter zu führen. So wurde 1934 auf Initiative des aus Deutschland emigrierten Leo Kestenberg in Prag die Internationale Gesellschaft für Musikerziehung gegründet, derer erster Kongress 1936 hier stattfand.

Die germanisierende Tendenz des Protektorats Böhmen und Mähren hat nach anfänglicher Resignation eine Opposition hervorgerufen, die sich auch im Kulturleben zeigte. Der Dirigent V. Talich hat bereits 1939 gegen die Deutsche Musikwoche den Prager Musikmai (später T.ischer Musikmal) organisiert. Der t.ische Widerstand kam u. a. auch 1941 zum Ausdruck, als die t.ische Protektorats-Regierung den Prager Mozartfeiern der deutschen Besatzer die Feier des Jubiläums A. Dvořáks gegenüber gestellt hat, oder 1944, das als Smetana-Jahr gefeiert wurde.

Das Neue deutsche Theater, das den Nationalsozialisten als „verjudet“ galt, mußte seine Tätigkeit im September 1938 einstellen. Das Gebäude wurde 1939 in Deutsches Opernhaus umbenannt, diente jedoch nur für politische Versammlungen, Gastspiele und 1943/44 als Asyl für die Duisburger Oper, deren Haus durch Bomben zerstört worden war. 1939 wurde auf Befehl von Josef Goebbels das Deutsche Philharmonische Orchester unter Joseph Keilberth gegründet, das nach 1945 den Kern der Bamberger Symphoniker bildete.

Ein singuläres Phänomen stellt das Musikleben im KZ Theresienstadt (Terezín) dar. Dort hat sich 1942–45 ein vielfältiges Kulturleben mit den Komponisten Gideon Klein (1919–45), H. Krása, K. Reiner, V. Ullmann, Pavel Haas, den Dirigenten Karel Ančerl (1928–73), Rafael Schächter (1905–44), dem Sänger Karel Berman (1919–95) entwickelt.

Nach dem Zweiten Weltkrieg ist an die Stelle der nicht mehr existierenden deutschen Orchester eine große Zahl von neu gegründeten t.ischisierten Orchestern getreten bzw. sind die deutschen t.ischisiert worden (Karlsbad, Marienbad [Mariánské Lázně], Teplitz [Teplice], Königgrätz [Hradec Králové], Pilsen usw.). 1948 wurde die Musik- und artistische Zentrale gegründet und 1962 in die Monopolagentur Pragokoncert umgewandelt war, die, im Gegensatz zu den regionalen Musikagenturen, ausschließlich für die Kontakte mit dem Ausland zuständig war.

Zu bedeutenden Änderungen kam es nach dem Zweiten Weltkrieg im Schulwesen (aus der Meisterschule des Prager Konservatoriums entstand 1946 die Akademie der musischen Künste, es wurde das Konservatorium in Pilsen [Plzeň] gegründet) – im selben Jahre fand das erste Mal das Musikfestival Prager Frühling statt. Als Zentrum für die schöpferischen und organisatorischen Fragen des Musiklebens wurde 1946 das Syndikat der Komponisten, Musikwissenschaflter und -kritiker gegründet (ab 1949 als kommunistisch ausgerichteter Verband der tschechoslowakischen Komponisten). Alle Bereiche des Kulturlebens wurden zunehmend zentralisiert. Nach der kommunistischen Machtübernahme 1948 wurde das gesamte Kulturgeschehen der aus der UdSSR diktierten Ideologie untergeordnet. So endete z. B. die kurze Tätigkeit der im Gebäude des ehemaligen Neuen deutschen Theaters wirkenden Oper des 5. Mai (1945–48), deren Direktor A. Hába war, und an der progressive Persönlichkeiten wie der Bühnenbildner Josef Svoboda, der Regisseur Alfred Radok u. a. ihre Karriere begonnen hatten. Es folgte die Periode des so genannten „Tauwetters“ (nach 1956) bis in die 1960er Jahre, in der der Versuch eines reformierten Kommunismus unternommen wurde. Nach der sowjetischen Besetzung 1968 stand das kulturelle Leben in T. wieder unter dem direkten Einfluss Moskaus (der sog. Normalisierung). Nach der sog. samtenen Revolution 1989 wurde das kulturelle Leben umstrukturiert und auf die Prinzipien der freien Marktwirtschaft ausgerichtet.

Der sog. sozialistische Realismus propagierte v. a. die Vokalmusik (Chöre bzw. Massenlieder, Kantaten): Václav Dobiáš, Josef Stanislav, Jan Seidel, Radim Drejsl u. a. Nach 1957 hat sich das nach der Ideologie ausgerichtete Schaffen auf verschiedene Arten zu profilieren begonnen. Es gab die „Traditionalisten“ (Jiří Pauer, Viktor Kalabis, Jindřich Feld), weiters Komponisten, die widersprüchliche Etappen in ihrem Schaffen aufweisen (Zbyněk Vostřák, Jan Kapr, Vladimír Sommer), Komponisten mit kontinuierlicher Entwicklung, die jedoch nicht immer im Einklang mit der politischen Richtung der 1950er Jahre standen (Miloslav Kabeláč, Jaroslav Doubrava, Klement Slavický, Oldřich F. Korte, Petr Eben). Zu Ende der 1950er Jahre konnten die t.ischen Komponisten zum ersten Mal die Sommerkurse der Neuen Musik in Darmstadt/D besuchen und deren Impulse für ihr eigenes Schaffen verwenden. Unter dem Einfluss der Neuen Musik komponierten u. a. Petr Kotík, Zbyněk Vostřák, Marek Kopelent, Jan Klusák, Ladislav Kupkovič, Rudolf Komorous.

Obwohl die Kammermusik der sozialistischen Ästhetik der Nachkriegszeit (als „formalistisch“) nicht entsprochen hat, sind paradoxer Weise eben in dieser Zeit viele neue Kammerensembles entstanden, die viele Jahre als guter „Exportartikel“ dienten: 1945 das Smetana Quartett und das Hába- (später Novák-)Quartett, das Dvořák Quartett, 1955 das Quartett der Hauptstadt Prag, 1957 das Prager Trio. Die Aufführung Neuer Musik haben sich das 1958 vom Dirigenten Libor Pešek gegründete Ensemble Kammerharmonie oder die auf Initiative von Petr Kotík entstandene Musica viva Pragensis zur Aufgabe gemacht, ebenso das Ensemble Due Boemi di Praga. Unter den Solisten der Nachkriegszeit haben v. a. der Violinist Josef Suk, der Pianist Ivan Moravec, die Sopranistin Gabriela Beňačková-Čáp und v. a. die Dirigenten Karel Ančerl, Zdeněk Košler und V. Neumann internationales Renommée erlangt.

Die Gattungen bzw. Genres Operette, Revue, Salonmusik usw. waren bereits von der linksorientierten Kulturlinie in der Zwischenkriegszeit als „dekadent“ bezeichnet worden, für die Ästhetik des sozialistischen Realismus in der Nachkriegszeit galten sie als ideologisch schädlich. Eine besondere Funktion hat die von der Propaganda unterstützte Folklore (Volksmusik) bekommen: 1951 wurden alle bisherigen diesbezüglichen Vereine und Organisationen aufgelöst, es wurde die sog. völkische künstlerische Kreativität unterstützt, die vom 1951 gegründeten Zentralhaus der völkischen künstlerischen Kreativität (durch Wettbewerbe, Festivals usw.) koordiniert wurde.

Von besonderer Bedeutung waren die kleinen Theater, die in den 1960er Jahren in großer Zahl enstanden. Das bedeutendste war das 1959 gegründete Semafor, an dem das Autorenpaar Jiří Suchý (Texte) und Jiří Šlitr (Musik) (1924–69) gewirkt haben.

Der Jazz, vom Nationalsozialismus als „entartet“ bezeichnet, hat sich in T. gewissermaßen als Musik des Protestes durchgesetzt, und paradoxerweise sind gerade in den späten 1930er Jahren und im Protektorat die ersten t.ischen Swing Bands enstanden.

Zu Ende der 1950er Jahre wurde der sog. Revival populär (z. B. die Ensembles Traditional Jazz Studio, Prager Dixieland, Steamboat Stompers, Metropolitan Jazz Band). 1964 fand in Prag das erste Internationale Jazzfestival tatt, seine Tradition wurde nach der sowjetischen Besatzung 1968 unter die Kontrolle der Zensur gestellt und ab 1972 von der staatlich gelenkten Agentur Pragokoncert organisiert. Von Bedeutung waren auch regionale Jazzfestivals in Prerau (Přerov), Kremsier (Kroměříž), Schlan (Slaný) usw.

Auch die Entwicklung der Popmusik spiegelte die politischen Verhältnisse wider, so wurde in den 1950er und erneut in den 1970er Jahren die Proportion zwischen der original t.ischen Produktion bzw. jener der „sozialistischen“ Länder und dem Import aus dem Westen genau beobachtet. In der Popmusik erreichte v. a. der Sänger Karel Gott (* 1939) internationale Anerkennung. Der Einfluss des Rock ’n’ Roll, der Country Musik usw. konnte staatlicherseits nicht verhindert werden. In den 1960er Jahren entstand die t.ische Variante des Folk und der t.ische Big Beat bzw. Underground, die nach der sowjetischen Okkupation eine politische Rolle spielten (der Sänger und Komponist Karel Kryl, die Gruppe The Plastic People of the Universe u. a.).

Mit der Gründung eines eigenständigen Staates kam es auch auf dem Gebiet der Musikwissenschaft zu einem Ausbau der akademischen Ausbildung. An der Prager T.ischen Univ. wurde ab 1919 ein eigenständiger Lehrstuhl für Musikwissenschaft errichtet (Zdeněk Nejedlý), an der Deutschen Univ. unterrichteten die G. Adler-Schüler H. Rietsch und P. Nettl bzw. Gustav Becking. 1920 wurde auch an der Masaryk-Univ. in Brünn ein Lehrstuhl für Musikwissenschaft errichtet (V. Helfert), 1950 an der Palacký-Univ. in Olmütz (Olomouc).

Lit.: Československý hudební slovník, 2 Bde. (1963/1965); Československá vlastivěda IX/3 (1971); Dějiny české hudební kultury 1890–1945, 2 Bde., 1975/1981; Hudba v českých dějinách 1989; V. Helfert, Česká moderní hudba 1936; V. Helfert/ E. Steinhard, Die Musik in der Tschechoslovakischen Republik 21938; J. Kotek/J. Hořec, Kronika české synkopy I. (1903–1938) 1975; II. (1939–1961) 1990; J. Ludvová, in: Uměnovědné studie 4 (1983); J. Kotek, Od rejdováku k rocku. Historie české populární hudby v kostce 1989; J. Havlík, Česká symfonie 1945–1980, 1989; A. Matzner/I. Poledňák/I. Wasserberger, Encyklopedie jazzu a moderní populární hudby 1980/1990; M. Kuna, Hudba na hranici života 1990; J. Bártová, Jan Kapr 1994; A. Burešová, Pavel Bořkovec 1994; J. Kotek, Dějiny české populární hudby a zpěvu 19. a 20. století, 2 Bde. 1998; M. Kabeláč 1908–1979, in Hudební věda 36 (1999); J. Pilka, Viktor Kalabis 1999; LdM 2000; A. Jakubcová/J. Ludvová/V. Maidl (Hg.), Deutschsprachiges Theater in Prag 2001; L. Dorůžka, Český jazz mezi tanky a klíči 1968–1989, 2002; M. Šulc, Česká operetní kronika 2002; J. Pilka / A. Matzner, Česká filmová hudba 2002; B. Červinková, Hans Krása 2003; J. Bajgarová, in Hudební věda 41 (2004); I. Poledňák,Vášeň rozumu. Skladatel Jan Klusák 2004.

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