1928–30 in München Studium der Philosophie, Orgel, Gesang (bei Matthäus Roemer); Bühnendebüt 1930 in Troppau (Opava/CZ), kam dann über Breslau (Wrocłav/PL), Prag, Hamburg 1937 an die Münchner Staatsoper, ab 1939 Gastverträge mit der Wiener Staatsoper, mit Hamburg und Stuttgart; ab 1941 bei den Salzburger Festspielen; sang ab 1939 an der Pariser Grand Opéra, ab 1940 an der Mailänder Scala, ab 1947 am Londoner Covent Garden, ab 1950 an der New Yorker Metropolitan Opera und ab 1952 bei den Bayreuther Festspielen, bedeutender Konzertsänger, führte auch Regie und wirkte in einigen Filmen mit; ab 1970 Konzentration auf Liederabende und Lehrtätigkeit. H. war der führende deutsche Heldenbariton, insbesondere für Wagner-Partien.
P: Hamburgischer Kammersänger 1936; Bayrischer Kammersänger 1955; Prof.-Titel in Österreich 1964; Ehrenmitglied der Wiener Staatsoper 1970.
Schr: Die Oper, das unmögliche Kunstwerk in ÖMZ 20 (1965); „Der Mai war mir gewogen...“ 1996 [Erinnerungen].
Lit: NGroveD 11 (2001); K-R 1997, 2000 u. 2002; MGG 16 (1979); Riemann 1959 u. 1972; B. W. Wessling, H. H. 1966; P. Turing, H. H. Man and Artist 1983; P. Dusek/V. Parschalk, Nicht nur Tenöre. Das Beste aus der Opernwerkstatt 1986; P. Frances in Opera 1989; A. Blyth in Opera 1999.
BB