Studierte Jus an der Univ. Wien (Dr. jur.) und betrieb musikalische Studien bei K. Weigl und Fr. Schmidt. Bereits 1919 trat er als Pianist im Wiener Konzerthaus auf, wo 1929–33 Werke von ihm zur Aufführung gelangten (u. a. durch P. Weingarten, R. Krotschak, P. A. Pisk, E. P. Stekel). In der Zwischenkriegszeit arbeitete St. als Rechtsanwaltsanwärter und Lehrer für Musiktheorie in Wien und Baden. 1941 bereits kurz inhaftiert, wurde er Ende Februar 1943 ins Konzentrationslager Auschwitz deportiert.
W: Orchesterstück Arkadia, Klavierkonzert, Violinkonzert, Konzertsatz f. Vc. u. kleines Orch. op. 12, Klavierquintett A-Dur, Klavierstücke (Drei Klavierstücke op. 7), Lieder.
Lit: Erhart 2002; www.doew.at (11/2005) [Foto]; www.doblinger-musikverlag.at (11/2005); eigene Recherchen.
ChF