Ausbildung zunächst am Konservatorium in Prag, 1922–25 an der Wiener MAkad. bei F. Buxbaum. 1924–34 Solocellist der Wiener Symphoniker, ab 1934 bei den Wiener Philharmonikern. 1932–37 Leiter der Konzertklasse für Violoncello am Neuen Wiener Konservatorium. Ab 1937 Mitglied des Schneiderhan-Quartetts (mit O. Strasser und Ernst Moravec) sowie Mitglied des Musikvereinsquartetts, des Boskovsky-Trios (1937–49) und des Barylli-Quartetts. 1945–69 Vertragslehrer, 1969–78 Lehrbeauftragter für Violoncello an der Wiener MAkad. Zu seinen Schülern zählten u. a. Franz Bartolomey, Georg Frischenschlager und W. Resel.
P: Silbernes Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich 1955; Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst 1965.
W: Kadenzen zu Giuseppe Tartinis Konzert A-Dur f. Vc. u. Streichorch. (1937).
Lit: MGÖ 3 (1995); Ulrich 1997; K. u. H. Blaukopf, Die Wr. Philharmoniker 1986; Mitt. Archiv der MUniv. Wien.
AH