Studierte 1972–75 Musik am Bruckner-Konservatorium Linz, ab 1975 in Graz Philosophie und Germanistik, Jazztheorie (bei D. Glawischnig), Klavier (bei H. Neuwirth), Harmonielehre und Komposition bei A. Dobrowolsky (1988 Kompositionsdiplom) sowie Kontrapunkt (bei H. M. Preßl). 1977–81 Arbeit mit diversen Jazzgruppen als Komponist, Arrangeur und Pianist. 1984–89 lehrte er am Landeskonservatorium Graz. Seit 1985 Beschäftigung mit elektronischer Musik, ab 1988 Entwicklung eines Kompositions-Programms. Weiterführende Kompositionsstudien bei G. Neuwirth und G. F. Haas. 1987 gründete L. die Grazer Komponistengruppe die andere saite. Ab 1989 Lehrauftrag für Tonsatz bzw. Harmonielehre an der Grazer MHsch. Seit 1999 ist er freischaffender Komponist in Wien. Projekte u. a. mit W. Ritsch und Ch. Fennesz. Seit 2003 a.o.Prof. für Komposition an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Graz.
P: Musikförderungspreis der Stadt Graz 1986; 1. Preis beim Internationalen Alpen-Adria Kompositionswettbewerb 1988; Förderungspreis des Musikprotokolls 1988; Würdigungspreis des Bundesministers für Wissenschaft und Forschung 1989; Andrzej Dobrowolski-Preis des Landes Steiermark 2001; Anton Bruckner-Stipendium des Landes Oberösterreich 2001.
W: Kleine Welten. 2. Streichquartett 1991, Felder f. Streichorch. I. u. II 1994; Brüche f. Klar., Streichquartett u. präpariertes Kl. 1992; Hommage à Martin Arnold 1 f. Tonband u. 2 für Sinfonieorch. 1996, Icht II f. Stimme, Tonband u. Live-Elektronik 1995.
Schr: Diminuendo. Über selbstähnliche Verkleinerungen in R. R. Höldrich (Hg.), Die Klangwelt am Rande der Datenautobahn 1996.
Lit: MaÖ 1997; Goertz 1994; http://members.chello.at/bernhard.lang (11/2003).
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