Haas, Georg Friedrich
* 16.8.1953 Graz. Komponist.

Aufgewachsen in Tschagguns/V, lebt in Wien und Fischbach/St. Ausbildung an den MHsch.en in Graz 1972–79 (u. a. bei Doris Wolf, I. Eröd und G. Neuwirth) und 1981–83 in Wien (bei F. Cerha), 1980, 1988 und 1990 Teilnahme an den Darmstädter Ferienkursen, 1991 an der Stage d’Informatique Musicale pour compositeurs am IRCAM in Paris. 1978–97 Lehrtätigkeit (u. a. Kontrapunkt, Komposition, Werkanalyse, Einführung in die mikrotonale Musik) an der Grazer Musikhochschule. H., beeinflusst von J. M. Hauers Zwölftonspielen, „arbeitet mit expressiven Schichten“, die „gestisch-dynamische Ausbrüche“ wie „Stillstandsstrukturen beinhalten können“.

P: Stipendium der Salzburger Festspiele 1992–93; Sandoz-Preis 1992; Förderungspreis des Bundesministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur 1995; Ernst Krenek-Preis der Stadt Wien 1998; Stipendium des Deutschen Akademischen Austauschdienstes in Berlin 1999/2000.

W: Opern (Adolf Wölfli 1981, Nacht 1998); Orchester-, Kammer- und Klaviermusik.

Lit: NGroveD 11 (2001); MaÖ 1997; http://www.universaledition.com (Komponisten; 7/2002); MGÖ 3 (1995).

UH