Sohn eines Architekten und Enkel eines Bildhauers, lebt (2006) seit seinem 7. Lebensjahr in Graz. Studierte Schulmusik an der Wiener MAkad. sowie Musikwissenschaft an der Univ. Wien (Dr. 1956) und unterrichtete anschließend Musik an Grazer Mittelschulen. Ab 1968 war er auch an der Pädagogischen Bundesakad. Graz tätig.
P: Joseph Marx-Musikpreis des Landes Steiermark 1951 (gem. m. A. Nagele, E. Opitz, P. Pampichler [II]) u. 1954 (gem. m. M. Schönherr u. H. Holenia).
W: Kammermusik, Lieder, Bearbeitungen u. Arrangements.
Schr: Das Problem der Polyphonie im Klavierschaffen Franz Schuberts, Diss. Wien 1956.
Lit: StMl 1962–66; [Kat.] Musik i. d. St. 1980; MGÖ 3 (1995); Mitt. W. W.
Sein Stiefsohn Wolfgang: * 12.6.1945 Graz. Rundfunkredakteur, Kulturmanager. Studierte Horn an der MAkad. Graz sowie ab 1963 zunächst Medizin, 1972-78 dann Musikwissenschaft an der Univ. Graz. 1973 wurde W. freier Mitarbeiter im Studio Steiermark des ORF, 1978 kam er an das Bruckner-Konservatorium nach Linz, 1979 an das ORF-Landesstudio Oberösterreich. Seit 1998 ist (2006) W. Vorstandsdirektor und künstlerischer Leiter der Linzer Veranstaltungsgesellschaft .
Schr: Musik zw. Kunst u. Ware in G. Kraus (Hg.), Musik in Österreich 1989; Das Publikum der Zukunft in K. Gerbel (Hg.), 20 Jahre Brucknerhaus 1994; Medien nach 1945 in MGÖ 3 (1995); Artikel, Berichte, Kritiken, Kommentare in Zss (u. a. ÖMZ) bzw. Lexika (oeml).
Lit: Who is who in Öst. 1997; www.wolfgang-winkler.at (6/2006).
ChF