Der Sohn einer Sängerin studierte 1927–31 an der Wiener MAkad. bei Fr. Schmidt Klavier, Komposition und Dirigieren. 1931–33 weitere Studien an der MAkad. Danach unterrichtete er am Konservatorium des Vereins für volkstümliche Musikpflege (1934 aufgelöst, Arbeiter-Musikbewegung), daneben war er Solist und Begleiter (u. a. von B. Huberman). 1938 emigrierte er über Italien in die USA (Exil), wo er zunächst konzertierte und 1942–47 am North Texas State College, Denton lehrte. 1947–75 hatte er eine Professur für Klavier an der Indiana University, Bloomington/USA inne. Er war Gastprof. in Italien, Taiwan und 1971/72 an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Wien. Seine Frau Dorothy (Dorothea) Hess-R. (* 1904 München/D) war ebenfalls Klavierpädagogin; sie gründete 1944 den Welwyn Garden Concert Club.
P: 1. Preis beim Bösendorfer-Wettbewerb Wien 1931; Award for Lifetime Achievement der Indiana University 1991.
Schr: Bach to Brahms: A Musician’s Journey through Keyboard Literature 1994 (dt. teilweise als Das Klavierwerk von Johannes Brahms, hg. v. G. Scholz 1997); übers. René Descartes (1596–1650), Compendium of Music 1961.
Lit: Orpheus im Exil 1995; Biogr. Hb. der dtspr. Emigration 1983; Mitt. Primavera Gruber (Orpheus Trust, Wien).
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