Gesangsstudium in Budapest und in Wien. Nach ihrem Debüt (1934) und Engagement in Budapest wurde sie von B. Walter entdeckt und war 1937–49 Mitglied der Wiener Staatsoper. Zwischen 1937/41 (und wieder ab 1950) trat sie bei den Salzburger Festspielen auf und gastierte häufig an der Budapester Nationaloper, deren Ensemble sie 1941–44 angehörte. Ein Engagement an der New Yorker Met (1940) wurde durch den Zweiten Weltkrieg verhindert. 1946–72 sang R. v. a. in Operetten an der Volksoper Wien. Auch bei den Bregenzer Festspielen wirkte sie mit. Ab 1954 unterrichtete sie am Konservatorium der Stadt Wien, ab 1971 an der Wiener MHsch. In erster Ehe mit A. Paulik verheiratet; ihrer zweiten Ehe mit Dr. Vinzenz Imre entstammt der Dirigent Laszló Imre (* 1928? Budapest).
P: Kammersängerin 1948; Ehrenmitglied der Wr. Staatsoper (1975) u. Volksoper Wien; Goldenes Ehrenzeichen der Republik Österreich 1958; Prof.-Titel 1967; Ehrenmedaille in Gold der Stadt Wien 1978; Goldenes Diplom der Franz Liszt-Hsch. Budapest 1983.
Lit: Czeike 6 (2004); K-R 1997 u. 2002; Who is who in Öst. 1987/88; Personenlex. Öst. 2001; Kosch 3 (1992); Ulrich 1997; Die Presse 29.1.2004.
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