Erhielt von seinem Vater Leonhard Klavier- und Orgelunterricht, wurde in Brixen weiter ausgebildet, wo er auch 1956–59 die Theologische Hsch. besuchte. 1959–61 studierte er in Regensburg/D (bei Ferdinand Haberl), 1961–67 an der Münchner MHsch. Kirchenmusik, Orgel, Dirigieren und Komposition. Dirigierkurse u. a. bei H. Swarowsky. Seit 1965 Leiter der Kirchenmusikabteilung am Konservatorium Bozen (Bolzano/I), weiters Domkapellmeister und Domorganist in Bozen. Gründete und leitete das Bozner Jugendorchester; Konzerttätigkeit im In- und Ausland.
P: Förderungspreis des Kulturwerkes für Südtirol 1970; Preise bei den Internationalen Kompositionswettbewerben Avellino/I 1980, Livorno/I 1985 u. des Österr. Sängerbundes („Franz Schubert“) 1996; Cavaliere al Merito della Repubblica Italiana 1989.
W: Dt. Messen; (Dt.) Requiem; geistliche Kantaten, Psalmen, Hymnen, Ave Maria; Werke f. Org. (Partiten, Choralvorspiele, Orgelbüchlein zum Gotteslob – Choralvorspiele 9 H.e, Das liturgische Jahr 8 H.e); Kammermusik.
Lit: MaÖ 1997 [mit WV]; Who is who in Öst. 1997.
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