Ausbildung 1843–47 am Konservatorium der GdM bei G. Hellmesberger d. Ä., G. v. Preyer und Jos. Böhm, ab 1856 Mitglied der Wiener Philharmoniker (1. Geige), später Ballettmusikdirigent an der Hofoper und ab 1873 Mitglied der Hofmusikkapelle (1861–73 als Exspektant). K.s Werke im spätklassisch-romantischen Stil erfreuten sich wegen ihrer parodistisch-humoristischen Züge großer Beliebtheit.
W: Messe, div. kleinere Kirchenmusikwerke; Das Landhaus von Meudon (Oper); 1 Symphonie, Orchesterwerke, Kammermusik, Chorwerke, Lieder.
Lit: MGG 7 (1958); ÖBL 3 (1965); Czeike 3 (1994); Th. Antonicek in StMw 29 (1978).
ETH