Bruder des Wienerliedkomponisten und Sängers E. Arnold. Nach Absolvierung von Gymnasium und Handelsakademie Besuch der Wiener Operettenschule sowie Schauspielunterricht. 1911 erstes Engagement in Troppau (Opava/CZ), danach in Baden bei Wien (1913/14) und Brünn (1916–19). 1919 Engagement am Theater an der Wien; in den folgenden Jahren Auftritte an fast allen Wiener Bühnen (mit Ausnahme des Burgtheaters). Mehrere Tourneen durch Deutschland, Holland und mit R. Tauber durch die Schweiz und Italien, Gastspiele in Prag, Budapest und Paris. 1945–48 Direktor des Wiener Raimundtheaters, 1951–59 bei den Salzburger Festspielen engagiert. Auftritte in zahlreichen Operetten, Mitwirkung in rund 170 Filmen, beliebter Interpret von Wienerliedern und Couplets.
P: Silberne Ehrenmedaille der Stadt Wien 1960.
G: F.-I.-Park (Wien VI), Gedenktafel am Haus Wiedner Hauptstraße 17 (Wien IV); Ehrengrab Wiener Zentralfriedhof.
Lit: Czeike 3 (1994); Personenlex. Öst. 2001; Ackerl-Weissensteiner 1992; DBE 5 (1997); ÖL 1995; Teilnachlass WStLB.
MK