Studium an den Univ.en Wien und Salzburg (Theologie, Promotion 1983) und an der MHsch. Wien bei M. Radulescu, H. Gillesberger, I. Ahlgrimm und A. Heiller (Diplom 1976). 1969 Eintritt in das Stift Schlägl/OÖ (1975 Primiz); 1969–75 Stiftsorganist, seit 1975 Stiftskapellmeister. F. leitet seit 1978 die Landesmusikschule Schlägl, war 1977–81 Lehrbeauftragter an der Univ. Innsbruck, 1980–84 an der MHsch. Mozarteum (Gregorianik, Liturgik), seit 1981 an der Univ. Salzburg. F. ist in diversen Organisationen für Orgelmusik bzw. Liturgik tätig. F. versteht sich als „Musikhandwerker“ im Sinne des 18. Jh.s und seine Werke basieren auf seiner Beschäftigung mit Alter Musik; F. versucht, (kirchliche) Gebrauchsmusik im besten Sinne zu schaffen.
P: Erster Preis beim Orgelwettbewerb in Haarlem/NL 1974; Goldenes Verdienstzeichen der Republik Österreich 1982; Königlicher Ritter im Orden von Oranjen-Nassau 1990; Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst 1992; Oberösterreichischer Landeskulturpreis 1993.
W: Messen, Motetten, Gradual- und Hallelujah-Verse, Orgel- und Klavierwerke, Die Bekehrung des Heiligen Paulus (Oratorium), Lieder.
Schr: Schlägler Orgelkonzerte 1979; Der Orgelbau in Oberösterreich im 17. und 18. Jh. 1982; Die große Orgel in der Stiftskirche Schlägl 1989; Zwischen Orgelbock und Dirigentenpult 1992 [autobiographisch]; div. Aufsätze zu Fragen der Kirchenmusik und Liturgik.
Lit: MaÖ 1997.
ETH