Frauenberger, P. Ernest OSB(Pseud. Donnamonte, Donnemontano, Arnusto, Mannthaler)
* 3.1.1769 Wimsbach (Bad W.-Neydharting/OÖ), † 24.4.1840 Steinerkirchen/OÖ. Geistlicher und Komponist.

Nach dem Studium der Theologie in Wien 1793 Priesterweihe und Eintritt in das Stift Kremsmünster. Er war sein Leben lang Seelsorger, wirkte als Kooperator bzw. Pfarrer in zahlreichen oberösterreichischen Orten (u. a. Vorchdorf, seit 1832 Steinerkirchen). Erste musikalische Ausbildung erhielt er bei seinem Vater. Wichtige Einflüsse gewann er offensichtlich bei seinem Wienaufenthalt. F. hinterließ ein reiches Werk an lateinischen Kirchenkompositionen, deutschsprachigen kirchlichen Gesängen und Liedern. In diesen zeigt er sich als Komponist des Übergangs zwischen W. A. Mozart und L. v. Beethoven sowie Fr. Schubert. F. war neben F. J. Aumann der wichtigste Komponist von Mundarttexten des P. M. Lindemayr (Klosteroperette).

W: Singspiele (Der Meisenfang; Die Hühnersteige); 6 Messen; 3 Requiem-Vertonungen; 1 dt. Stabat mater; Lieder; Klavierwerke; Slg. Gottesdienstliche Gesänge; Slg. deutscher Gedichte, auf das Klavier gesetzt.

Lit: Kellner 1956; Krackowizer-Berger 1931; EitnerQ 4 (1901); MGÖ 2 (1995).

UH