Studierte an der Wiener MAkad. Musikerziehung, Dirigieren (bei H. Swarowsky), Musiktheorie und Komposition (bei F. Petyrek und A. Uhl), Orgel (A. Forer) sowie an der Univ. Wien (Germanistik; Promotion 1963); 1951 Begegnung und Freundschaft mit J. M. Hauer; 1954–69 Mittelschullehrer in Klagenfurt; 1964–91 setzte er sich als Leiter der Musikabteilung des ORF Kärnten für zeitgenössische Musik ein; 1965–85 Referent für Orgelbau; 1967–91 Leitung des ORF-Kammerchores; Mitarbeiter der Diözesankommission für Kirchenmusik; 1969–80 Gründungsmitglied und Planungsmitarbeiter des Carinthischen Sommers (seit 1980 Obmann); seit 1974 ständiger künstlerischer Leiter des Kärntner Madrigalchores; seit 1993 stellvertretender Bundeschorleiter des Kärntner Sängerbundes. F. lebt in Klagenfurt. Seine Kompositionen gehen von J. M. Hauers Zwölftönigkeit aus.
P: Förderungspreis des Landes Kärnten 1971; Österreichisches Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst 1986; Goldenes Ehrenzeichen des Österreichischen Sängerbundes 1988; Großes Goldenes Ehrenzeichen des Landes Kärnten 1989; Kulturpreis des Landes Kärnten 1990; Ritter des Ordens vom heiligen Grab 1992 (Leitender Komtur seit 1995).
W: Klavier-, Orgel- und Orchesterwerke; Konzerte; Kammermusik; Lieder; Chorwerke; Kirchenmusik (Missa septuaginta; Gurker Festmesse); Zwölftonspiele für verschiedene Besetzungen; Bearbeitungen (Volkslieder, Kärntner Landeshymne Dort wo Tirol; Fr. Schubert); Fertigstellung von Hauers Lateinischer Messe op. 46.
Schr: Wort und Geisteswirklichkeit. Zur Problematik des Denkers Ferdinand Ebner, Diss. Wien 1963; Interpretationsprobleme in der gotischen Musik in Musica antiqua 1967; Komponieren für die Jugend in ÖMZ 30 (1975); Kirchenoper im 20. Jh. in SK 30 (1983); Neue Musik in der Kirche in ÖMZ 40 (1985); Österreichische Chorlandschaft heute und morgen in Chor aktuell. Zs. des Österreichischen Sängerbundes 7 (1985); Musik nach 1945 in Österreichs Bundesländern. Kärnten in ÖMZ 46 (1991); Neue Musik am Rande der Gesellschaft in ÖMZ 46 (1991); Zeitgenössische Musik in Kärnten in MusAu 10 (1991).
Lit: MaÖ 1997; Goertz 1979 u. 1994; MGÖ 2 (1979) u. 3 (1995); W. Szmolyan in ÖMZ 25 (1970).
BB