Begann mit 6 Jahren mit dem Geigenspiel, mit 11 Jahren 1. öffentlicher Auftritt. Nach seiner Ausbildung am Konservatorium bei O. Sevčik (1898–1902) unterrichtete er zuerst in Prossnitz (Prostejov/CZ) und dann am Musikverein für Kärnten in Klagenfurt. 1908 begann er als Geigenlehrer am Konservatorium in Wien, an dem er (später MAkad., ab 6.10.1915 als Prof.) bis zu seiner Versetzung in den Ruhestand (mit 31.1.1951) ohne Unterbrechung (abgesehen von einer kurzen Militärdienstzeit im Ersten Weltkrieg) unterrichtete; H. Sittner bezeichnet F. in seinem Nachruf als den „besten Violinpädagogen, den die Akademie besessen hat“. Zu F.s Schülern zählen zahlreiche Philharmoniker, F. Prohaska und F. Wildgans. F. hatte eine großen Freundeskreis (A. Schönberg, A. Berg, J. Marx, F. Schmidt u. a.). Mit seinem Streichquartett (F.-Quartett) setzte er sich in der Zwischenkriegszeit für die zeitgenössische Kammermusik ein.
P: Regierungsrat 1931.
Lit: Personalakt im Archiv der MUniv. Wien; MGÖ 3 (1995).
ETH