Ausbildung als Chorknabe an der Hofoper, dann Chorist am Wiener Kärntnertortheater. Geigenstudium bei J. Hellmesberger jun.. D. war ab 16 Jahren Primgeiger bei Ph. Fahrbach, den Brüdern Strauß (1868/69) und H. Schrammel. 1874 gründete er eine eigene Kapelle in der Tradition der Strauß-Kapelle, mit der er eine große Popularität erreichte („König der Wiener Salonkapellen“); Gastspiele in London, Baden-Baden/D und Berlin; dirigierte 1925 das Fiakerjubiläum beim Weigl.
G: Ehrengrab der Stadt Wien.
P: Salvatormedaille 1900.
W: Wienerlieder, Märsche, Tänze, Salonmusik (Vindobona, gute Mutter, I bin a alter Spleni = Deutschmeisterlied; Sieveringer-Marsch, Linzer Buam-Marsch).
Lit: Lang 1986; Czeike 2 (1993); ÖBL 1 (1957); ÖL 1996.
ETH