Musikalische Ausbildung in seiner Heimat und in Enns/OÖ. 6 Jahre Klarinettist im Theater in der Leopoldstadt, weitere musikalische Studien bei J. Heidenreich und F. Teyber. 1807 Mitglied der Tonkünstler-Sozietät. 1808 Kapellmeister bei Fürst Kourakin (russischer Botschafter am Wiener Hof), ab 1810 am Hof des Fürsten Lobkowitz und im Orchester des Burgtheaters, danach 2. Klarinettist am Kärntnertortheater und Kapellmeister des 2. Artillerieregimentes in Wien. Eines der ersten Mitglieder der Wiener Philharmoniker . G. Rossini schätzte seine Arrangements.
W: Bearbeitungen für Harmoniemusik; Différentes pièces pour Csakan et Guitare 1828.
Sein Sohn Franz: * 14.10.1817 Wien, † ?. Geiger. Erster Musikunterricht bei seinem Vater, dann am Konservatorium der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien. 1836–75 Orchesterdirektor der Wiener Hofoper. Mitglied des Hellmesberger-Quartetts.
Lit: G. Wichart in StMw 39 (1988); P. Weston, More Clarinet Virtuosi of the Past 1977; Mendel-R. 3 (1973); Eitner 3 (1959); W. Beetz, Das Wr. Opernhaus 1949; Eisenberg 1893.
AH