Studium der Musikwissenschaft an der Wiener Univ., Chordirigieren bei F. Grossmann. 1925–38 Lehrer am Wiener Volks-Konservatorium, 1930–38 Leiter des Wiener Chorvereins, 1940–73 Theorielehrer am Konservatorium der Stadt Wien, 1941–47 auch Chormeister-Stellvertreter des Wiener Männergesang-Vereines. 1948–71 Dirigent verschiedener Chöre, 1945–72 übernahm er die Leitung der Kindersingschule der Stadt Wien, 1952 den Vorsitz des Musikausschusses des Österreichischen Sängerbundes, 1975 wurde er Präsident des österreichischen Orgelforums. B.s überwiegend tonale Kompositionen stehen in engem Zusammenhang mit seiner Chorpraxis und dem Jugendsingen.
P: u. a. Kompositions-Preis der Weltausstellung Brüssel 1935; Kompositions-Preis der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien 1947; Prof.-Titel 1951; Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst I. Klasse 1959; Österreichischer Staatspreis 1964; Goldenes Ehrenzeichen der Republik Österreich 1971.
Schr: J. Brahms 1953; Musikalische Elementarlehre 1956; zahlreiche Fachartikel.
W: Messen, Motetten, Kantaten, Chöre, Lieder, Kammermusik etc.
Lit: Czeike 1 (1992); Who is who in Öst. 1979 u. 1987/88; MGÖ 3 (1995); Goertz 1979.
UH