Besuch der Lehrerbildungsanstalt in Eger (Cheb/CZ), ab 1872 als Lehrer, ab 1883 in Wien tätig. Musikalische Ausbildung bei A. M. Storch. Chormeister diverser Wiener Vereine, u. a. des Gaudenzdorfer Männergesangvereins Einigkeit, des Männerchores Flora (ab 1874) und des Männergesangvereins Frohsinn (ab 1883).
G: Gedenktafel mit Porträtrelief (Wien XII, Meidlinger Friedhof).
W: Lieder (Mein Wien, Walzerlied); Chöre (Grüß Gott!, Jagdlied, Tirolerbua, Sängergruß, Alphornklang); Tänze (Ländler, Walzer, Polkas); Schullieder.
Seine Söhne Johann († 1893), Komponist, Pianist und Schriftsteller.
Gustav Anton: * 30.6.1878 Wien, † 31.1.1953 Wien. Komponist und Musikschulinhaber.
W: Kirchliche Gesänge 1925, Ave Maria, Salve Regina; Suite c-Moll für Kl.; Lieder.
Hugo Ferdinand: * 15.2.1882 Wien, † 16.7.1943 Wien. Lehrer und Chormeister. Ausbildung an der Wiener MAkad. (u. a. bei H. Graedener), Oberlehrer, Musikdirektor der Paulanerkirche in Wien. Mitbegründer und Chormeister des Gesangvereins Schumannbund, Gründer des Vereins zur Veranstaltung von Volkssymphonischen Konzerten in Meidling.
W: Der gute Abt (Heiterer Männerchor, dem Abt von Kremsmünster gewidmet).
Lit: Czeike 1 (1992); A. Carolo, J. B. B. Ein Lebensbild des Achtzigjährigen 1930; Egerländer Biograf. Lex. 1 (1985); Slg. Moißl.
AH