Auersperg, Familie
Altes Krainer Adelsgeschlecht.

Seit 1220 nachweisbar. Seit der Frühneuzeit sind die A. in unmittelbarer Nähe des Kaisers am Hof nachweisbar (Pagen, Kämmerer, Palastdamen); als solche findet man sie seit dem Frühbarock bei höfischen Dilettantenaufführungen in den Besetzungslisten. In der 2. Hälfte des 18. Jh.s sind die A. (neben den Familien Liechtenstein, Schwarzenberg, Esterházy) unter den wichtigsten Mäzenen zu finden, v. a. Fürst Johann Adam (1744–1822). Dieser veranstaltete im 1781 erworbenen PalaisA. in den 1780er und 90er Jahren mehrere (von adeligen Dilettanten gespielte) Opernaufführungen: u. a. W. A. Mozarts Idomeneo 1786, bzw. Iphigenie in Tauris und Alceste von Chr. W. Gluck oder Armida von Vincenzo Righini, und betätigte sich selbst als Dirigent

Lit: NDB 1 (1953); MGÖ 2 (1995); Czeike 1 (1992); E. Schenk, Mozart 1975.

ETH