Studierte an der Ballettschule der Wiener Staatsoper sowie in London, Paris und Monte Carlo/MC. 1953 in das Wiener Staatsopernballett eingetreten, avancierte sie 1957 zur Solotänzerin und war von 1960 bis zu ihrem Tod 1. Solotänzerin des Ensembles. Die von ihr getanzten dramatischen Ballerinenrollen wurden durch ihre charismatische Persönlichkeit geprägt. Zu ihren Rollenkreationen zählten Desdemona in E. Hankas Der Mohr von Venedig (1955) und die Titelrolle in Hankas Medusa (1957, M: G. v. Einem). Z. war mit dem damaligen Musik- und Ballettkritiker und späteren Ballettdirektor und Intendanten G. Brunner verheiratet.
G: Ch. Z.-Preis f. junge Choreographen.
Lit: H. Koegler in Ballett 1976. Chronik u. Bilanz des Ballettjahres 1976; J. Weißenböck, [Kat.] Ch. Z. 1939–1976. Ch. Z. u. das Ballett der Wr. Staatsoper 1955–1975, 1986; Raab 1994.
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