Erlernte zunächst Violine, Trompete und Posaune, an der Wiener MAkad. studierte er bei F. H. Hartmann und M. Springer Musiktheorie. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde er Berufsmusiker und war bis 1930 als Kinokapellmeister tätig, anschließend gründete er ein eigenes Orchester. Mit diesem spielte er 25 Jahre im Margaretener Orpheum (Wien V) und im Colosseum (Wien IX), daneben war er auch jahrzehntelang freier Mitarbeiter beim Rundfunk. Nach 1945 rief Z. auf Anregung L. Riedingers hin die Z.-Schrammeln ins Leben, die im Rundfunk und im Rahmen von sog. Wiener Abenden erfolgreich waren. Darüber hinaus war er Leiter der Waldviertler Bauernkapelle und ab 1953 der Neuen Deutschmeisterkapelle.
P: Robert-Stolz-Plakette; Hut vom Lieben Augustin 1970; Der Goldene Wiener; Ludwig-Gruber-Plakette; Verdienstmedaille f. das 400. Deutschland-Konzert; Ehrenpräsident der Ges. zur Hebung u. Förderung der Wr. Volkskunst; Prof.-Titel 1972; Ehrenmedaille in Silber der Bundeshauptstadt Wien 1977.
W: Wr. Unterhaltungsmusik (Wenn der Wiener Heimweh hat, Die Musik u. der Wein), Märsche (Kremser Marsch, Liebhartstaler-Marsch), Singspiel- u. Varieté-Musik; Arrangements f. Blasmusik.
Lit: Czeike 5 (1997); Lang 1986; Hauenstein 1976 u. 1979; Suppan 1994; Kurier 6. u. 7.10.1978; Die Presse 7./8.10.1978; WStLA (Biographische Slg.).
ChF