Studierte u. a. in Rosella Hightowers Centre de Danse International in Cannes/F. Engagements als Tänzer in Basel/CH (1982–85) und Stuttgart/D (1985–93). 1995–2005 war er Ballettdirektor und Chefchoreograph der Wiener Staatsoper, 2001–05 künstlerischer Leiter der Ballettschule (Wiener Staatsopernballett). Als Tänzer trat Z. in einem breit gefächerten Repertoire in Erscheinung. 1989 erfolgte mit Die andere Seite in Stuttgart sein Debüt als Choreograph, 2005 umfasste sein Werkkatalog bereits 65 Werke. Unterschiedlich in ihrer Form – diese reicht vom Solo bis zum abendfüllenden Ballett –, basiert Z.s choreographische Sprache auf der klassischen Schule, die je nach Thematik durch eigenwillige Akzentverschiebungen, gestisches Material und Bewegungswitz variiert wird, immer jedoch durch dynamische Energie gekennzeichnet ist.
P: Österr. Ehrenkreuz f. Wissenschaft u. Kunst u. a.
Lit: R. Wagner, zanella. zwischenbilanz 2000.
GOSch