Absolvierte am 1.5.1921 im Wiener Konzerthaus seinen ersten großen Auftritt mit einer Aufführung von L. v. Beethovens 9. Symphonie (gemeinsam mit dem Philharmonischen Chor und der Freien Typographia, Dgt.: G. Szell). 1923 ging er im neu gegründeten Singverein der Sozialdemokratischen Kunststelle auf. Leiter des Singvereins, der bis zu seiner Auflösung 1934 zahlreiche Auftritte im Rahmen der Arbeiter-Musikbewegung und der Arbeiter-Sinfoniekonzerte absolvierte, war A. v. Webern.
Lit: E. Möller, Die Musiklehranstalten der Stadt Wien u. ihre Vorläufer in der 1. Hälfte des 20. Jh.s, Diss. Wien 1994, 125–151; J. W. Seidl, Musik u. Austromarxismus 1989; W. Jank, Arbeitermusik zw. Kunst, Kampf u. Geselligkeit, Diss. Wien 1982, v. a. 631f, 649–661 u. 781; H. u. R. Moldenhauer, A. v. Webern 1980; H. Brenner, Stimmt an das Lied 1986, 126f u. 166; MGÖ 3 (1995); http://konzerthaus.at (6/2006).
ChF