Weiss (Weyß),Joseph
* ? Wien, † 13.2.1759 Melk/NÖ. Organist und Komponist.

Sohn eines Wiener Klosterorganisten gleichen Namens. Folgte im Dezember 1729 G. H. Freitag im Organistenamt des Benediktinerstiftes Melk nach. 1748–57 war W. auch Melker Schulmeister und Stadtpfarrorganist, die Stiftsorganistenstelle hatte er bis zu seinem Tod inne. Sein Nachfolger wurde sein Schüler J. G. Albrechtsberger.

W: Messen, Marianische Antiphonen, Veni Sancte Spiritus; Theatermusik (dt. Operetta Martis u. Irene Verbindung [gem. m. F. I. A. Tuma]).

Lit: Freeman 1989; MusAu 3 (1982), 31; MGÖ 2 (1995).

ChF