Studierte Jus an der Univ. Wien (Dr. 1939) und erhielt Klavier- und Violinunterricht von Hedda Ballon und Richard Ehrmann; kleine Kapellmeisterprüfung beim Ring der ausübenden Musiker Österreichs . Neben dem Studium als Barpianist, Mitarbeiter an Kabaretts und Revuebühnen in Wien, Prag und Teplitz-Schönau (Teplice-Šanov/CZ) tätig. 1939–45 Kriegsdienst, v. a. als Dolmetscher. Nach dem Zweiten Weltkrieg wirkte W. als Musiker am Landestheater in Salzburg und schrieb Revuen für die Sendergruppe Rot-Weiß-Rot . 1946 gründete er mit Gunter Philipp, Fred Kraus und Eva Leiter das Kabarett Die kleinen Vier. Auftritte als Schauspieler und Kabarettist in Salzburg, Wien und Deutschland. In den 1960er Jahren intensive Zusammenarbeit mit G. Bronner, H. Qualtinger und K. Farkas (Neues Theater am Kärntnertor), mit Bronner, L. Krainer und W. Sobotka wurde er auch durch die wöchentliche ORF-Radio-Kabarettsendung Guglhupf bekannt. Texter von Chansons, Wienerliedern und Schlagern (u. a. für P. Alexander, M. Mendt). Sein Sohn Peter jun. (* 12.2.1967 Wien) studierte an der Univ. Wien und arbeitet als Musikschriftsteller, Psychologe und (Bühnen-)Autor.
G: Ehrengrab (Wr. Zentralfriedhof).
P: Nestroy-Ring 1979; Goldenes Ehrenzeichen des Landes Wien 1985; Goldene Schallplatte (f. Da sprach der alte Häuptling der Indianer).
Schr: Die Wr. Gaunersprache, Diss. Wien 1974 (Druck 1977); Sprechen Sie Wienerisch?, 1980; Sprechen Sie ausländisch?, 1982; Der lachende Zweite. W. über W. 1983 [Autobiographie]; Singen Sie Wienerisch?, 1986; (gem. m. G. Bronner) Lauter Hauptstädte. Eine heitere Ortsnamenkunde von Niederösterreich 1987; – P. W. jun.: Theoretische Voraussetzungen u. praktische Beispiele einer vergleichenden Interpretationsanalyse bei W. A. Mozart, Dipl.arb. Wien 1993; Versuch über die musikpsychologische Art, „klassische“ Klavier-Musik zu rezepieren, Dipl.arb. Wien 1994; Zw. „Schwammerl“ u. „Mit meinen heißen Tränen“. Neue Interpretationsmöglichkeiten zur Vita u. zum Werk Franz Schubert’s, Diss. Wien 1996; Sprechen Sie Mozart?, 2005.
W: Chansons, Wienerlieder, Songs, Schlager, Villacher Faschingslied, Tanz- u. Filmmusik.
Lit: Kosch 5 (2004); Ackerl/Weissensteiner 1992; Fink 2000; Personenlex. Öst. 2001; Lang 1974 u. 1986; Hauenstein 1976 u. 1979; Who is who in Öst. 1979; Riemann 1975; Czeike 5 (1997); F-A 2 (1978); WStLA (Biographische Slg.); eigene Recherchen.
ChF