Vitouch, Familie
Eduard (Edi): * 16.9.1923 Wien, † 12.1.1993 Wien. Musiker und Komponist.

War Wiener Sängerknabe und studierte Violine sowie Klarinette an einem Wiener Konservatorium. Danach Militärmusiker, nach 1945 Mitglied verschiedener in- und ausländischer Kapellen; 1961–67 trat er mit seiner eigenen Formation auf. V. spielte auch als Bratschist im Orchester des Theaters an der Wien; er war weiters u. a. Vizepräsident der KMSfB und der Österreichischen Interpretengesellschaft sowie Obmann der Fachgruppe für Tanz- und U-Musiker im Österreichischen Gewerkschaftsbund. Als Musiker und Sänger Schallplatten- und Rundfunkaufnahmen.

P: Prof.-Titel; 3. Preis beim Soldatenlieder-Wettbewerb des Verteidigungsministeriums 1984.

W: U-Musik, Wienerlieder, Tanzmusik; bekanntere Titel: In Südamerika, Philipp aus Peru, Unsere schöne Welt, Gedankensprünge, In Nußdorf draußen, Wr. Schmeicheleien, Alt-Lerchenfeld.

Seine Schwiegertochter Elisabeth (geb. Förster): * 6.4.1951 Wien. Schauspielerin, Moderatorin, Komponistin. Studierte Romanistik und Psychologie an der Univ. Wien und absolvierte eine Schauspiel-, Gesang- und Musiktheorieausbildung am Konservatorium der Stadt Wien. Als Gitarristin Autodidaktin, Musicalausbildung bei Susi Nicoletti. Es folgten diverse Theater- und Kabarettengagements sowie Chansonabende mit eigenen Liedern. Ab 1971 freie Mitarbeiterin beim ORF, Moderatorin der ORF-Kindersendung Am, dam, des sowie mehrerer weiterer österreichischer und deutscher Rundfunkproduktionen; Auftritte in Filmen. Ihre – meist von ihr selbst interpretierten – Kompositionen zeigen Einflüsse der französischen und brasilianischen Musik.

P: Goldenes Verdienstzeichen des Landes Wien.

W: Kinderlieder, Chansons.

Lit: Lang 1974 u. 1986; Czeike 5 (1997); Who is who in Öst. 1987/88 u. 1997; Hauenstein 1976; WStLA (Biographische Slg.).

ChF