Nach Wanderjahren in der Provinz erfolgreiche Auftritte in Wien gemeinsam mit E. Guschelbauer und L. Montag. Später machte er sich selbständig und leitete das Neufellnersche Orpheum in Ottakring (Wien XVI); zuletzt Besitzer des Gasthauses „Zum Alt-Wiener Platzerl“ in Salmannsdorf (Wien XIX). U. war der Großneffe des Wiener Bürgermeisters Eduard Ritter v. U. (1813–92) sowie Cousin des Komponisten und Kapellmeisters L. Gruber.
G: ehrenhalber gewidmetes Grab am Wr. Zentralfriedhof.
Lit: Czeike 5 (1997); J. Koller, Das Wr. Volkssängertum in alter u. neuer Zeit 1931; Kosch 5 (2004); Kronen-Ztg. 26.4.1934; Neues Wr. Tagbl. 27.4.1934; Neuigkeits-Weltbl. 27.4.1934.
BB