Nach Abschluss des Bartók-Konservatoriums in Budapest studierte T. ab 1965 an der Wiener MAkad. Komposition (bei K. Schiske und E. Urbanner; Diplom 1969) und Schlagzeug (bei Richard Hochrainer; Diplom 1973). Während der Studienzeit Tätigkeit als Orchestermusiker (Schlagwerker). Ab 1977 Musikpädagoge beim Musikschulwerk Salzburg und seit 1982 Prof. am Kärntner Landeskonservatorium in Klagenfurt (Theorielehrer, Korrepetitor); als Interpret (Pianist und Schlagwerker) UA.en zahlreicher zeitgenössischer Werke. T., der in St. Georgen am Längsee/K lebt (2006), charakterisiert seine Arbeit als „eine mit tonalen Elementen durchsetzte, aber komplexe Schreibweise“.
P: Stipendium der Alban-Berg-Stiftung 1973; Staatsstipendium für Komposition der Republik Österreich 1980; Arbeitsstipendium des Landes Salzburg 1981; Förderungspreis des Landes Kärnten 1985.
W: Tanzszene f. Tanzgruppe, Fl., V., Va. u. Schlagzeug; Orchesterwerke (Kindermusik 1989, Inkantation 1993, Konzert f. Marimbaphon u. Orch. 1993, Entflieht… 4 Orchesterstücke, A. Webern zum Gedächtnis), Solowerke f. Vibraphon, Kl. u. V., Kammermusik (Schattenspiel f. Vibraphon u. Git. 1982, Canzonetta f. 4 Hr. 1984, Streichquartett 1984, Szene u. Arie f. Va. u. Kammerensemble 1989, Oktett 1991, Lamento Furioso f. Fl., Kl. u. Streichquartett 1997), Lieder.
Lit: MaÖ 1997; Goertz 1994; ÖMZ 46 (1991), 137.
BB