Kam 1761 nach Salzburg, wo er spätestens 1764 die philosophischen Studien beendete und 1764–67 Moraltheologie und kanonisches Recht hörte. Während seiner Studentenzeit trat er bereits als Sänger hervor. 1807–27 gehörte er der Dommusik als Violinist an. Er war weiters Chorregent an der Universitätskirche. 1787–1812 wirkte er in der Nachfolge L. Mozarts auch als Violinlehrer am Salzburger Kapellhaus. Seine Mutter war möglicherweise eine Verwandte von W. A. Mozarts Mutter.
W (nichts erhalten): Dt. Tänze, Menuette.
Lit: Hintermaier 1972; H. Schuler, Mozarts Salzburger Freunde u. Bekannte 22004; H. C. R. Landon (Hg.), Das Mozart Kompendium 1991; W. A. Bauer/O. E. Deutsch (Hg.), Mozart. Briefe u. Aufzeichnungen, 7 Bde. 1962ff, v. a. Bd. 5, 360; Wurzbach 37 (1878); EitnerQ 9 (1903).
ChF