Erlernte von seiner Mutter Klavier, besuchte angeblich das Stiftsgymnasium Kremsmünster und das Wiener Theresianum. Er studierte Jus an der Univ. Wien (Dr. 1904) und war in der niederösterreichischen Landesregierung tätig. Nebenberuflich verfasste er kulturgeschichtliche Bücher und komponierte Wienerlieder, zu denen er häufig auch den Text schrieb. 1913 entstand das Lied Wien, du Stadt meiner Träume (Wien, Wien, nur du allein), das von A. Robitschek d. Ä. als op. 1 verlegt, im Ersten Weltkrieg sehr populär und danach ein in mehrere Sprachen übersetzter Welterfolg wurde. S. war Vizepräsident der Gesellschaft Autoren, Komponisten, Musikverleger (AKM) und ab 1925 Präsident des Österreichischen Komponistenbundes .
P: Hofrat; Ehrenring der Stadt Wien 1948.
W: Auf der Jägerzeiln anno damals; Ich hab am Kahlnberg draußt ein kleines Haus [T: R. S.]; I bin halt so zerstreut T: R. S.]; In Grinzing beim heurigen Wein T: R. S.].
Schr: Sittengesch. mit Humor 1946; Wienerlied, Wr. Wein, Wr. Sprache 1947; Altwiener Volkskomiker 1947.
Lit: Lang 1986; Czeike 5 (1997); Müller-Asow 1929; Personenlex. Öst. 2001; Hauenstein 1976; F-A 1936 u. 2 (1978).
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