Kam 1945 nach Bamberg/D und studierte in Berlin Medizin. Nachdem die Sängerin M. Ivogün seine Stimme entdeckt hatte, begann er ein Gesangstudium (an der MHsch. Berlin und am Konservatorium Nürnberg/D). 1962–64 Engagement am Stadttheater von St. Gallen/CH, 1965–67 am Wiener Raimund-Theater, bis 1971 am Opernhaus Zürich/CH, 1975–77 am Opernhaus Köln/D, 1977–81 am Opernhaus Frankfurt am Main/D und als Gast am Theater an der Wien, 1981–84 am Theater am Gärtnerplatz in München/D. Ab 1967 war er v. a. als Operettensänger auch an der Volksoper Wien tätig. Zahlreiche Fernsehauftritte sowie Auftritte u. a. bei den Bregenzer Festspielen und den Seefestspielen Mörbisch , deren Intendant er seit 1993 ist (2005).
P: Goldene Ehrenplakette der österr. Fremdenverkehrswerbung 1983; Kammersänger 1985; Lieber Augustin 1987; Prof.-Titel 1995; Komturkreuz des Landes Burgenland 1996; Goldenes Ehrenzeichen f. Verdienste um das Land Wien 1999; Österr. Ehrenkreuz f. Wissenschaft u. Kunst I. Klasse 2001; Skål Tourism Quality Award 2005.
Lit: K-R 1997 u. 2000; Ackerl/Weissensteiner 1992; Who is who in Öst. Who is who in Öst. Personenlex. Öst. 2001; Ulrich 1997; Die Presse 10.11.1992; Slg. Moißl; www.seefestspiele-moerbisch.at (9/2005); pers. Mitt. D. S.
Seine Tochter Martina: * 4.4.1970 Wien. Sängerin (Sopran). Gesangausbildung am Konservatorium der Stadt Wien bei S. Martikke, H. de Groote und H. Zadek. 1994 Debüt bei den Seefestspielen Mörbisch. 1995–98 Engagement am Grazer Opernhaus, an dem sie auch später – wie an zahlreichen anderen Häusern – gastierte. 2005 Debüt an der Wiener Staatsoper. M. S.s Mutter, die Sängerin M. Irosch, war die erste Frau von H. S.
P: Gewinnerin des Nico Dostal Gesangwettbewerbes Wien 1991.
Sein Sohn Daniel: * 17.10.1981 Wien. Sänger, Schauspieler. Er stammt aus S.s zweiter Ehe.
Lit: K-R 2002; http://users.skynet.be/martinaserafin (9/2005); pers. Mitt. D. S.
BB