Soll wie sein jüngerer Bruder Karl durch Unterstützung eines Grafen Zierotin in Wien Geigenschüler eines gewissen Rossetti (Rösler?) gewesen sein, beide dienten 1732 bei der gräflichen Kapelle in Falkenberg. Um 1740 hielt sich F. S. offenbar in Olmütz (Olomouc/CZ) auf (Geburt einer Tochter), 1745 wurde er Konzertmeister (später auch einer der Hofkomponisten) bei Erzb. Jakob Ernst Graf Liechtenstein in Salzburg. Schon 1763 dürfte ihm der junge J. M. Haydn einige Dienste abgenommen haben, dienstbefreit war er wohl erst nach Aufnahme W. A. Mozarts als 3. Konzertmeister 1769. Nach L. Mozart komponierte S. nur für die Kammer (Sinfonien und Konzerte sowie technisch sehr anspruchsvolle Violinwerke). Fast alles davon scheint verloren zu sein.
W: 12 Menuetten für die Laute, Leipzig 1757 (NA hg. v. A. Koczirz in EdM II/16 (1942); Parthia in D à 2 Violin, 2 Clarin e Basso in Lambach (Ms. 239).
Lit: SchlMl 2001; Hintermaier 1972; GerberATL 2 (1792); EitnerQ 9 (1903); Wurzbach 34 (1877).
RF