Gesangsstudium in Wien bei Philipp Forstén, Debüt 1908 am Theater an der Wien. 1908–12 Engagement in Graz, 1911–13 am Wiener Johann Strauß-Theater, ab 1914 am Hamburger Stadttheater, ab 1918 Mitglied der Berliner, 1924–29 der Wiener Staatsoper, 1931–33 wieder an der Berliner Staatsoper. Nach der erfolgreichen UA der Operette Der Zarewitsch von F. Lehár 1927 am Deutschen Künstlertheater Berlin zählte sie zu den großen Operettenstars. Sie blieb aber auch weiterhin dem Opernfach treu (u. a. 1929 bei den Salzburger Festspielen , 1934–36 und 1938 wieder an der Wiener Staatsoper; Gastspielreisen u. a. nach Budapest, Belgrad, London, Amsterdam und Paris). 1938 musste sie zunächst nach England und schließlich in die USA emigrieren (Exil), wo sie weiterhin in Opern auftrat, v. a. aber als Konzertsängerin tätig war. 1948 kehrte sie nach Österreich zurück und wirkte als Gesangspädagogin (leitete u. a. ab 1948 jährlich Meisterkurse am Salzburger Mozarteum).
G: Ehrengrab Wr. Zentralfriedhof.
P: Kammersängerin; Prof.-Titel 1959.
Lit: K-R 1997 u. 2000; ÖMZ 13 (1958), 208 u. 20 (1965), 127; NGroveD 22 (2001); NGroveDO 4 (1992); Orpheus im Exil 1995; Biogr. Hb. der dtspr. Emigration 1983; Riemann 1975; [Kat.] 100 Jahre Wr. Oper 1969, 133; DBEM 2003; Kosch 3 (1992); Czeike 5 (1997); ÖL 1995; F-A 2 (1978).
BB