Sohn des böhmischen Orgelbauers Andreas Sch. († 1780). C. M. Sch. heiratete in Graz am 3.4.1780 die Witwe des Orgelbauers A. J. Römer und übernahm vermutlich dessen Werkstatt. 1782 baute er ein Clavichord mit der Signatur „C. Sch., Orgel- und Instrumentenmacher in Gratz auf der Griess Wohnhafft 1782“ (heute Joanneum Graz, KGW 1.339), 1782/83 ein Cembalo, das 1883 im Rahmen einer kulturhistorischen Ausstellung in Graz gezeigt wurde. 1791 letztmalig nachgewiesen.
Lit: StMl 1962–66; H. Federhofer in Aus Archiv u. Chronik 4 (1951), 46 (ND in Ders., Musik u. Gesch. 1996, 125f); R. Hopfner in A. Huber (Hg.), Das österr. Cembalo 2001; G. Stradner, Musikinstrumente in Grazer Slgn. 1986; MGÖ 2 (1995) [Gschwandtner].
BB