Ausbildung in Wien (Matura 1934, Lehramt für Volksschulen 1935, für Hauptschulen 1943). Durch Begegnungen mit R. Zoder, R. Wolfram und G. Kotek zunehmendes Interesse für Volkskunde, insbesondere für Volkslied und Volkstanz. 1947 Berufung in den Arbeitsausschuss des Österreichischen Volksliedwerkes für Wien und Niederösterreichdurch das Unterrichtsministerium, ab 1958 Leiter des Volksliedarchivs für Wien und Niederösterreich (Nachfolge R. Zoder). Gründungsmitglied der Arbeitsgemeinschaft der Wiener Volkstanzgruppen und der Bundesarbeitsgemeinschaft Österreichischer Volkstanz. Ab 1936 volksmusikalische Feldforschungen; Aufzeichnung von insgesamt 1.600 Instrumentalmelodien und über 400 Nummern Volkslied und Volkspoesie. Tondokumentationen und Filme; zahlreiche monographische Forschungen, insbesondere zu Volkstanz, Volksmusik im Brauch und zur Geschichte der Volksmusikforschung in Österreich.
P: Goldenes Verdienstzeichen der Republik Österreich 1968; Silbernes Ehrenzeichen f. Verdienste um das Land Niederösterreich 1973; Prof.-Titel 1974.
Schr: zahlreiche Aufsätze zur Volksmusk (besonders in JbÖVw).
Lit: H. Rathner in JbÖVw 25 (1976).
GH