1920–26 Studium der deutschen Philologie sowie nordischer Sprachen und Literatur an der Univ. Wien. 1928–49 Lektor der schwedischen Sprache an der Univ. Wien, Habilitation 1936 für germanische Volkskunde. 1939–45 Leiter der Lehr- und Forschungsstelle für germanisch-deutsche Volkskunde des SS-Ahnenerbes in Salzburg und Wien sowie Leiter des Instituts für germanisch-deutsche Volkskunde an der Univ. Wien. 1954 venia legendi für österreichische und europäische Volkskunde an der Univ. Wien, 1963–71 Ordinarius für Volkskunde an der Univ. Wien; Vorstand der Kommission für den Österreichischen Volkskundeatlas. Über 250 Publikationen; europaweites Ansehen auf dem Gebiet der Schwerttanzforschung. Nachlass im Salzburger Landesinstitut für Volkskunde.
P: Träger zahlreicher Auszeichnungen; w. M. der ÖAW; k. M. des International Folk Music Council.
Schr: Die Volkstänze in Österreich u. verwandte Tänze in Europa 1951; zahlreiche Aufsätze.
Lit: H. Fielhauer (Hg.), [Fs.] R. W. 1968 [Schr.verzeichnis]; H. Rathner in Der fröhliche Kreis 31 (1981); G. Liesenfeld in O. Bockhorn/H. P. Fielhauer (Hg.), [Fs.] R. W. 1982; W. Jacobeit et al. (Hg.), Völkische Wissenschaft. Gestalten u. Tendenzen der dt. u. österr. Volkskunde in der 1. Hälfte des 20. Jh.s 1994; K. Köstlin in Österr. Zs. f. Volkskunde 49/98 (1995); W. Deutsch in JbÖVw 45 (1996); U. Kammerhofer-Aggermann in W. Haas (Hg.), [Kgr.-Ber.] Volkskunde u. Brauchtumspflege im Nationalsozialismus in Salzburg. Salzburg 1994, 1996.
GH