Besuchte 1968–74 die Wiener MHsch., wo er Fagott bei K. Öhlberger und harmonikale Grundlagenforschung bei Rudolf Haase studierte. Daneben ab 1970 Studium aus Philosophie, Psychologie und Akkadistik an der Univ. Wien (1976 Dr.), ab 1977 Kompositionsunterricht bei J. Takács. 1973–86 war Sch. Fagottist des Niederösterreichischen Bläserquintetts, 1977 gründete er das Österreichisch-Ungarische Bläserensemble und 1985–89 bildete er mit der Pianistin Elzbieta Zajac-Wiedner das Kammermusikensemble Duo zwio; 1991–96 Mitglied des Quartetts Logos. Seit 1977 unterrichtet Sch. an der Wiener MHsch., 1992 wurde er zum Leiter des Bereichs Harmonik am Institut für Musiktheorie und Harmonikale Forschung berufen; 1993 ao. Prof.
P: Förderungspreis der Niederösterr. Landesregierung f. Musik 1977; Förderungspreis f. Musik des Bundesministeriums f. Unterricht u. Kunst 1981; Wien 1981; Förderungspreis der Niederösterr. Landesregierung f. Wissenschaft 1983; Förderungspreis der Stadt Wien f. Musik 1983; Diplôme d’Honneur „Grand Prix International d’Arts et Lettres“ Marseille/F 1990 (f. Contrafagottophonia); Preis beim Kompositionswettbewerb „Swingfonia“ Ried im Innkreis/OÖ 1996.
W: Orchesterwerke (snúningur, Konzert f. Paasdorf), Kammermusik (Variationen ohne Thema), Der Untergang des römischen Imperiums (Musik zur Beamtenkomödie v. Alois Haider), Sokrates (Drama in Form eines szenischen Oratoriums), Lieder, Unterrichtswerke, Bearbeitungen.
Schr (Verzeichnis in MaÖ 1997, 988f): Zahl. Proportion. Analogie 1978; (Hg.), Fs. R. Haase 1980; Harmonik u. Theologie bei Nikolaus Cusanus 1983; zahlreiche Aufsätze u. Abhandlungen.
Lit: MaÖ 1997; M. Moschner/H. Teufert, Die Komponisten des Industrieviertels und ihre Musik 1996; Goertz 1994; ÖMZ 36 (1981), 417 u. 599, 37 (1982), 185; W. Szmolyan in ÖMZ 46 (1991); MGÖ3 (1995); WStlA (Biographische Slg.); eigene Recherchen.
ChF