Studierte 1922–24 und 1927–29 an der Wiener MAkad. bei Fr. Schmidt Komposition und arbeitete nebenbei im Musikverlag Doblinger. Während des Zweiten Weltkrieges betrieb er weitere Studien an der MHsch. Berlin bei Otto Niedermayr (Violoncello), H. Grabner (Komposition) sowie Fritz Stein und Theodor Jacobi (Dirigieren). Kurz Musikmeister in Athen, danach in Gefangenschaft. Nach dem Zweiten Weltkrieg war er 1. Kapellmeister an den Landestheatern in Coburg/D (1945) und Salzburg (1946/47) und leitete die Bamberger Symphoniker (1946). 1947–64 bekleidete Sch. das Amt des Musikdirektors in Bad Gastein, zwei Jahre war er auch Direktor des Mozarteums Salzburg und Dirigent des Mozarteumorchesters (1967). Seinen Lebensabend verbrachte er in Coburg und Bad Gastein. In zweiter Ehe war Sch. mit der Sängerin Irmgard Ingeborg Raab verheiratet, sein Bruder Hermann gründete in Wien die Hermann Sch. Musikalien- und Bühnenverlags-Kommanditgesellschaft.
P: Prof.-Titel 1959.
W: Kammermusik, Scherzo sinfonico, Lieder, U-Musik, Märsche, Arrangements.
Lit: Suppan 1994; Kürschner 1954; Lang 1986 u. 1996; F-A 2 (1978); Slg. Moißl; eigene Recherchen.
ChF