Erhielt schon als 10-Jähriger Trompetenunterricht, wirkte 1966 in der Gardemusik Wien, studierte 1967–72 am Konservatorium der Stadt Wien und an der MAkad. Basstuba, spielte 1971–77 im Grazer Philharmonischen Orchester und unterrichtete am Landeskonservatorium in Graz. Seit 1977 ist er im Orchester der Volksoper Wien beschäftigt und lehrt an der Musikschule der Stadt Wien, war daneben Kapellmeister bei verschiedenen Vereinen. 1980 begann Sch. ein Studium an der Jazzabteilung des Konservatoriums der Stadt Wien. Ab 1965 wirkte er als Seminarlehrer des Niederösterreichischen Blasmusikverbandes , derzeit (2005, seit 1991 im Vorstand) als dessen Landeskapellmeister, ab 1980 war er auch Landeskapellmeister-Stellvertreter des Landes Wien. Sch. komponiert v. a. Unterhaltungsmusik, aber auch Konzertstücke für Blasorchester, und unterhält einen eigenen Verlag (Musikverlag Donautal).
P: 2. Preis Kompositionswettbewerb Bad Vöslau/NÖ 1972; 1. Preis Kompositionswettbewerb Raiffeisenkasse Niederösterreich 1983; Prof.-Titel.
W: 2 Messen; Suite Legende vom Räuberhauptmann Grasl f. Sprecher und Blas-Orch.; Festmusik f. Orch.; Ouvertüre Das große Halali; La musica piccola f. Blas-Orch.; Konzertpolka Zwei Teufelskerle f. 2 Trp.; Zwei kleine Walzer; Kleiner Festmarsch; Bearbeitungen von Werken von Leopold I., J. Fučik, K. Komzak, J. Lanner, Joh. Strauß Vater u. Sohn.
Lit: Suppan 1994; Lang 1986; eigene Recherchen.
UH