Studierte 1936–42 an der Wiener MAkad. Orgel, Klavier, Dirigieren und Komposition. 1945 gründete er das Collegium Musicum Wien, das er bis 1956 leitete. Nach einer Spielzeit an der Zürcher Oper (1948/49, Assistent von H. Knappertsbusch) war er 1949–53 Prof. an der Akademie (Hochschule) für Musik und darstellende Kunst in Wien, 1953–60 Musikdirektor der Stadt Innsbruck (wo er 1958 die Internationalen Orgelwochen initiierte), danach freischaffender Interpret und Komponist. Er unterrichtete am Konservatorium der Stadt Wien (1968–70), war Leiter des Musikreferates der Stadt Wien (1970–87), Präsident des Österreichischen Komponistenbundes (1970–83) und der Österreichischen Künstlerunion (1980–92). Internationale Tätigkeit als Dirigent (1986 Gründung des Kammerorchesters Wiener Sinfonietta), Organist und Klavierbegleiter.
P: Prof.-Titel 1970; Kompositionspreis Tokio 1981; Österr. Ehrenkreuz 1. Klasse 1982; Preis der Stadt Wien 1988; Goldenes Ehrenzeichen für Verdienste um das Land Wien 1992.
W: Oratorium Passio Aeterna 1979; Requiem 2000; Nachtflug f. Tenor, gemischten Chor u. Orch. [T: Ingeborg Bachmann] 1985; Konzerte f. versch. Instrumente, 6 Englische Konzerte f. Kammerorch. 1971–85; Werke f. Org.; Kammermusik; Lieder (Zyklus O Venezia, Stadt der Träume 1993/95); Bearbeitungen.
Schr: Selbstdarstellung in O. Wessely (Hg.), [Kgr.-Ber.] Die österr. Symphonie nach Anton Bruckner Linz 1981, 1983; Aufsätze u. a. über Fr. Schmidt.
Lit: MaÖ 1997 [mit WV]; Goertz 1979 u. 1994; Riemann 1975; Baker 1984; F-A 2 (1978); InterpretenL 1992; MGÖ 3 (1995); ÖL 1995; Die Presse 15.2.2002; belcanto 12 (Juni 2003).
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