Der Sohn eines Salinenbeamten studierte ab 1834 in Wien [Wurzbach: Graz] Jus, widmete sich aber bald ganz der Musik (Klavier- und Kompositionsunterricht bei A. Halm und C. Czerny). 1855–60 Prof. am Konservatorium der GdM, wo J. Labor einer seiner Schüler war; als Pianist europaweit erfolgreich (längerer Aufenthalt in London, hier Bekanntschaft mit I. Moscheles). P. war im Besitz des Originals der Grazer Fantasie D 605A von Fr. Schubert. 1859 führte er gemeinsam mit Karl Meyer Schuberts Grand Duo D 812 erstmals öffentlich auf.
W: Klavierwerke.
Lit: ÖBL 8 (1983); StMl 1962–66; Wurzbach 22 (1870); E. Hanslick, Concerte, Componisten und Virtuosen der letzten 15 Jahre 1870–85, 41896; Beiträge v. K. Stekl u. W. Dürr in Mitt. d. Steir. Tonkünstlerbundes 39 (1969); [Kat.] Musik i. d. St. 1980.
BB