Vielleicht ein Sohn von Vitus Antonius P., der 1732 als Organist und Schulmeister zu St. Veit nachgewiesen ist (Pfarre Graz/St. Leonhard). G. P. war wenigstens zwischen 1646/59 Stadtmusicus und -lautenist in Graz, offensichtlich bereits ein Anhänger der neueren französischen Lautenschule und als Lautenlehrer gesucht. Sein Sohn
Johann Gotthard: * ca. 1645 Graz, † nach 1678 Wien?. Geistlicher und Lautenist. 1661 in Graz immatrikuliert (1662 Mag.), 1672 an der Univ. Wien. War 1672–78 kaiserlicher Hofkaplan in Wien, widmete K. Leopold I. eine Lautenpartita in französischem Stil.
W: Lusus testudine tenoris gallici teutonico labore textus (NA in DTÖ 50 [1918]).
Lit: A. Koczirz in DTÖ 50 (1918); E. Maier in TMA 8 (1974); R. Flotzinger in Ch.-H. Mahling (Hg.), [Fs.] H. Federhofer 1988; H. Federhofer, hs. Matrikelexzerpte (Inst. f. Musikwiss. d. Univ. Graz).
RF