Nach seinem Studium an der Wiener MAkad. u. a. bei J. Marx, A. Uhl und H. v. Schmeidel sowie privat in München bei H. Pfitzner zunächst freischaffend tätig, 1954–69 Mitarbeiter des Österreichischen Rundfunks, seitdem wieder freischaffend. 1966 wurde er Präsident der Österreichischen Gesellschaft für zeitgenössische Musik (ÖGZM). M. entwickelte für sich unter Verwendung abgewandelter folkloristischer Themen einen eigenen Typ der Symphonie, blieb dabei immer „streng tonal“, verband traditionelles österreichisches Musikantentum mit kantablen Melodien.
P: Förderungspreise der Theodor Körner-Stiftung 1963 u. 1964 und der Stadt Wien 1965; Prof.-Titel 1967; Österr. Ehrenkreuz für Wissenschaft u. Kunst 1972.
W: Orchesterwerke (u. a. Symphonien; Konzerte f. div. Solo-Instr. u. Orch.; Tänze; Kompositionen für Kammerorchester); Vokalmusik (u. a. Lieder, Bearbeitungen).
Schr: Richard Strauss zum Gedächtnis 1950; In memoriam Hans Pfitzner 1950; Johann Sebastian Bach 1950; Neubearbeitung und Hg. des Köchel-Verzeichnisses 1951; Hg.: Leopold Mozart, WV für W. A. Mozart.
Lit: Goertz 1979; W. Szmolyan in ÖMZ 33/11 (1978) [In Memoriam]; F-A 2 (1978); Riemann 2 (1929); MGÖ 3 (1995); Slg. Moißl.
UH