Den ersten Musikunterricht erteilte ihm sein Vater, später J. Hellmesberger d. J. am Konservatorium der GdM, wo er auch Violin-, Posaunen-, Klavier- und Theorieunterricht erhielt. Nach mehrjährigem Militärdienst – dazwischen war er kurz Regens chori in Steyr – kam M. 1882 nach Wien zum IR Nr. 84, dessen Kapelle von seinem Förderer K. Komzák d. J. geleitet wurde. 1885 wurde er unter C. M. Ziehrer stellvertretender Regimentstambour und Dirigent bei den Hoch- und Deutschmeistern (IR Nr. 4). 1890–97 war M. bei der Musik des IR.s Nr. 47 in Graz, danach als Kapellmeister des 1. Tiroler Kaiserjägerregiments in Innsbruck (bis 1918). Ab 1919 war er als Zivilkapellmeister und Musiklehrer tätig. Übersiedelte 1934 nach Wien.
W: Militärmärsche (Mir sein die Kaiserjäger 1915, Tiroler Schützen, Hoch Kufstein), Tänze (Walzer).
Lit: ÖBL 6 (1975); Czeike 4 (1995); Lang 1986; Brixel/Martin/Pils 1982; Suppan 1994; Erhart 1998; F A 1936 u. 2 (1978); G. Wichart in StMw 39 (1988).
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