War zunächst Quartett-Spieler und Mitglied eines Laienorchesters in Wien, lernte ab 1925 autodidaktisch (nach A. Schönbergs Harmonielehre), ab 1927 bei H. Kauder Komposition. M. verdiente bis 1931 (nach Einführung des Tonfilms) als Kinogeiger seinen Lebensunterhalt, ließ sich dann zum Jazz-Trompeter in einer Tanzschule ausbilden. Während des Zweiten Weltkriegs war er als Finanzbeamter tätig, ab 1946 Geiger im Vorarlberger Funkorchester Bregenz, bis 1965 Violinlehrer an der Lehrerbildungsanstalt Feldkirch. Er komponierte oft bitonal, kontrapunktisch und manchmal dodekaphon; seine Werke fanden auch in den USA und in Japan Verbreitung.
P: Ehren- und Förderungsgaben des Landes Vorarlberg für Kunst u. Wissenschaft 1977.
W: 3 Symphonien; Konzerte; Kammermusik; Lieder.
Lit: MaÖ 1997; MGÖ 3 (1995); Slg. Moißl.
UH