Studierte an der Escuela Superior de Música „J. A. Lamas“ in Caracas sowie ab 1962 an der MAkad. in Wien (bei J. Demus, P. Badura-Skoda, A. Brendel, H. Kann). Zahlreiche Auftritte im Klavierduo mit ihrem zeitweiligen Ehemann H. Kann. R. M. setzt sich u. a. für die Werke von Komponistinnen ein. U. a. organisierte sie 1981 das Festival Die Frau als Komponistin, Komponistinnenporträts in der Alten Schmiede (Wien I) und in der Gesellschaft für Musik. 1991 gestaltete sie im Auftrag des Wiener Musiksommers die Ausstellung Die Frauen um Mozart. Von 1997 bis zu ihrem Tod leitete sie das Forum Vienna International Pianists.
P. Preis der Stadt Wien 1981; Theodor-Körner-Preis 1982 und 1994.
Schr: Marianne di Martinez: „Ich war sehr begierig, sie zu hören, sie aber übertraf wirklich noch alle Erwartungen, die man in sie gesetzt hat.“ in B. Sonntag/R. Matthei (Hg.), Annäherung: An sieben Komponistinnen 4 (1988); Teresa Carreño. Eine Lebens- und Wirkungsgesch. 1990; Art. für NGroveD 2001 u. NGroveDWC 1994. – Hg.in von Kompositionen u. a. von C. Schumann und Fanny Hensel-Mendelssohn.
Lit: ÖMZ 53 (1998), 84; M. Diederichs-Lafite in ÖMZ 46 (1991), 394; J. M. Krydl in ÖMZ 46 (1991), 260f.; Riemann 1975; Brigitte 9/1988; Slg. Moißl.
BB