1940–45 Ausbildung an der MAkad. in Wien (u. a. Klavier bei Walter Kerschbaumer und Komposition bei J. Marx). Studien im Ausland bei Walter Gieseking, Yves Nat, Arturo Benedetti-Michelangeli und Wilhelm Kempff. 1953 Debüt in Wien; zählt zu den erfolgreichsten österreichischen Pianisten der Nachkriegszeit, auch als Liedbegleiter und Kammermusiker tätig. 1951 Südamerikatournee, 1955 Debüt in New York, ab 1961 Japan-Tourneen, Gast bei internationalen Festspielen, zahlreiche Schallplatten. Sammler von alten Tasteninstrumenten, die er selbst auch spielt.
P: u. a. Internationaler Pianistenwettbewerb Premio Busoni Bozen 1956.
Schr: Abenteuer der Interpretation 1967, 31976; gem. m. P. Badura-Skoda, Die Klaviersonaten von L. v. Beethoven 1970.
Lit: NGroveD 7 (2001); MGG 5 (2001); V. Tautschnig, Drei große österreichische Pianisten, Hausarbeit Wien 1982; ÖL 1995; Personenlex. Öst. 2001; MiÖ 1989.
AH