Studierte Gesang am Wiener Konservatorium, als Soubrette u. a. am Wiener Raimundtheater engagiert. Danach Mitarbeit an der Kleinkunstbühne ABC und anderen literarischen Kabaretts, Engagements als Soubrette in Holland folgten. Nach ihrer Rückkehr 1938 Proben an der Volksoper Wien, es kam jedoch zu keiner Aufführung mehr. Im Juni 1938 verließ sie Wien für ein Gastspiel der Revuebühne Femina in Bogotá/CO, feierte in der Revue Vamos a Colombia einen großen Erfolg und ging nach Ende des Gastspiels mit ihrem späteren Mann H. Wiener nach Caracas/YV. Neben Tätigkeiten als Stenotypistin und Verkäuferin trat sie gemeinsam mit Wiener als Sängerin in Wiener Abenden auf. 1943 heirateten die beiden und eröffneten die Bar Johnny’s Music-Box, in der K. Chansons ihres Mannes in fünf Sprachen vortrug. 1948 Rückkehr nach Europa, zunächst Gastspiel im Wiener Kabarett Simpl, 1954 endgültige Rückkehr nach Österreich. Von 1950–65 trat sie im Simpl als Kabarettistin und Chansonette auf, wo sie, begleitet von Wiener, v. a. dessen Chansons vortrug (Die Pokornys, Der Nowak läßt mich nicht verkommen, Ich wünsch’ mir zum Geburtstag einen Vorderzahn, Der Vamp von Favoriten) und große Popularität erzielte. Ab 1965 war K. vorwiegend als Schauspielerin und Sängerin in Rundfunk und Fernsehen sowie verschiedenen Bühnen tätig und gab mit Wiener zahlreiche Chansonabende. Nach dessen Tod fand K. in H. Prikopa einen neuen Bühnenpartner.
W: Alben (Ich schaue mir nur deutsche Filme an; Beste Jahre; Die Welt der C. K.; Das ist eine köstliche Zeit).
Schr: Aber der Hugo ließ mich nicht verkommen 1994; gem. m. B. Sinhuber (Hg.), H. Wiener, Aus heiterem Himmel 1999.
Lit: Fink 2000; ÖL 1995; Hauenstein 1979; Slg. Moißl.
MK